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Motorrad Teilkaskoversicherung

Teilkaskoversicherung

Eine Motorradteilkaskoversicherung wird in erster Linie wegen der Gefahr des Fahrzeugdiebstahls abgeschlossen. Die Versicherung zahlt allerdings nur den Zeitwert. Umbauten, Sonderzubehör, niedriger Kilometerstand und ein sehr guter Erhaltungszustand fließen kaum in die Berechnungen ein. Zu beachten ist, dass die Beiträge für Maschinen über 98 PS extrem ansteigen. So kann bei älteren japanischen Großserienmaschinen der Jahresbeitrag der Teilkaskoversicherung nur unwesentlich unter dem Erstattungsbeitung im Fall des Diebstahls liegen! Andererseits sind die Prämien für kleine und mittlere (bis 50 PS) starke Maschinen extrem gering, so dass es sich empfiehlt, die Teilkasko auf jeden Fall mit abzuschließen. Denn diese kommt ach für andere, durchaus seltene, aber nicht unwahrscheinliche Fälle auf.

So ist die Maschine bei Unwettern (ab Windstärke 8) versichert, desgleichen bei Brand und bei Wildunfällen. Für Motorradfahrer, die fest an der Maschine installierte Gepäckkoffer mit sich führen, ist folgende versicherungsrechtliche Regelung interessant: So fern die Koffer fest mit der Maschine verbunden sind und abgeschlossen waren, kommt die Motorradteilkaskoversicherung im üblichen Rahmen für den mit entwendeten Inhalt der Koffer auf. Meistens handelt es sich hierbei um Motorradhelme, die dort zurückgelassen werden, um sie nicht beim Einkaufsbummel durch die Stadt schleppen zu müssen. Ein starkes Argument für die Teilkasko: Sehr gute Motorradhelme kosten bis zu 600 Euro!

Wichtig ist hierbei, dass der Kauf durch entsprechende Quittungen belegt werden kann. Das gilt selbstverständlich auch für alle anderen Gegenstände, die sich zum Zeitpunkt des Diebstahls in abschließbaren Koffern befanden. Nicht versichert sind Gegenstände in Tankrucksäcken und Gepäckrollen. Ein lose aufgeschnallter Schlafsack ist nicht erstattungsfähig! Das Gleiche gilt für Helme, die außen an der Maschine am serienmäßigen Helmschloss befestigt sind. Diese Helme sind zwar abgeschlossen, der Helmriemen lässt sich aber mit wenig Aufwand durchtrennen. Auch wenn der Helm für den Dieb damit unbrauchbar geworden ist, zahlt die Versicherung keinen Cent. Ebenso wenig zahlt sie natürlich für selbst verschuldete Unfälle. Wer in den Graben rutscht und die Vorderradgabel verbiegt, bleibt - falls er nicht eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat - auf dem Schaden sitzen. Auch Vandalismusschäden werden nicht durch die Teilkasko-, sondern erst durch die Vollkaskoversicherung abgedeckt. Beispiel: Mutwillig angebrachte Kratzer auf dem Motorradtank, durchstochene Reifen oder ein abgebrochener Spiegel. Die einzige Stategie, diese Fälle zu vermeiden, ist, die Maschine in einer geschlossenen Garage abzustellen und ansonsten nicht aus den Augen zu lassen.

Sollte der Fall der Fälle (in der Regel unbefugtes Entwenden, also Diebstahl) eingetreten sein, gelten für den Umgang mit der Versicherung einige Spielregeln. Diebstahl sofort der nächsten Polizeidienststelle und natürlich auch der Versicherung melden. Genaue Uhrzeit notieren, das ist auch wichtig, falls der Dieb mit der Maschine Verkehrsverstöße begeht, einen Unfall verursacht oder gar das fremde Fahrzeug für eine Straftat, wie beispielsweise einen Banküberfall, benutzt. Auch diesen Fall hat es schon gegeben - also Vorsicht. Eine genaue Beschreibung des Fahrzeugs ist unumgänglich, Fotos sind immer hilfreich. Der Kauf des Motorrads sollte durch einen ordentlichen Kaufvertrag belegt werden können, für jedes mit entwendete Teil muss eine Quittung vorhanden sein. Dass das Motorrad zum Zeitpunkt des Diebstahls ordnungsgemäß abgeschlossen gewesen sein muss, versteht sich von selbst.

Der Nachweis, dass die Maschine zusätzlich durch eine Kette, ein massives Bügelschloss oder eine Alarmanlage gesichert war, bringt für den Versicherungsnehmer Pluspunkte bei der Bearbeitung des Schadens. Auf jeden Fall Pflicht ist es, beide Fahrzeugschlüssel bereit zu halten und gegebenenfalls vorweisen zu können. Ist nur ein einziges Exemplar vorhanden, wird die Versicherung misstrauisch beziehungsweise argwöhnt sogar, dass einer der Schlüssel zum Zeitpunkt des Diebstahls im Zündschloss steckte, auch wenn er in Wirklichkeit schon seit mehreren Jahren verloren gegangen war. Wenn es dann endlich zur Regulierung des Schadens kommt, sollten speziell Motorradbesitzer, was den erstattungsbetrag betrifft, immer auf eine Enttäuschung gefasst sein.

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